Erdbeben in der Schweiz

Es gibt auch in der Schweiz Erdbeben. Zwei stark gefährdete Zonen sind der Kanton Wallis, im Süden, und der Rheingraben bei Basel, im Norden. Der Kanton Wallis grenzt unmittelbar an eine stark erdbebengefährdete Zone von Italien, in der sehr häufig schwere Erdbeben auftreten. Im schweizerischen Mittelland ist die Gefährdung weniger stark als in den beiden Randzonen. Für die Schweiz werden drei Zonen unterschieden.

Geschichtlich rechnet man in der Schweiz mit einer viel höheren Wiederholungsperiode „Return-Periode“, als z.B. in Staaten wie Japan, Türkei oder Kalifornien. Trotzdem können in der Schweiz wieder Erdbeben auftreten.
Das Hauptproblem besteht darin, dass die meisten Gebäude in der Schweiz noch vor Einführung der neuen SIA Norm 2004 erbaut wurden und deswegen bei mittleren und kleineren Erdbeben mit Rissen gerechnet werden muss, teilweise sogar mit Einstürzen, vor allem in den hohen Gefährdungszonen Wallis oder Basel.

Auch im Raum Zürich sind Gebäude aus Backsteinmauerwerk mit mehr als drei Geschossen hoch gefährdet.

Die Gefahr von Erdbeben in der Schweiz ist sicher geringer als in Italien, es ist viele Jahre lang kaum etwas passiert, aber es könnte auch ein Ereignis auftreten wie vor kurzem dasjenige von Amatrice in Mittelitalien. Auch dort hat sich gezeigt, wie stark die Mauerwerkgebäude beschädigt worden sind.

Die Schweiz hat ihre Erdbebengefährdungskarte stark revidiert und im Jahr 2015 eine neue Version veröffentlicht. Dazu ist auch eine neue Karte erschienen mit dem nochmals erhöhten Erdbebenrisiko.

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